Bild von einem elektronisch erstellten Design auf einem Tablet

Was Sie vor der Erstellung einer Website unbedingt beachten sollten

1. Zielgruppenanalyse: Wen möchten Sie erreichen?

Bevor Sie überhaupt über Layouts, Farben oder Funktionen nachdenken, sollten Sie sich über Ihre Zielgruppe im Klaren sein.

  • Wer sind Ihre Kunden?
  • Wie alt sind sie?
  • Welche technischen Geräte nutzen sie?
  • Was erwarten sie von Ihrer Website?

Die Antworten auf diese Fragen bestimmen viele grundlegende Entscheidungen: von der Tonalität der Texte über die Seitenstruktur bis hin zur technischen Optimierung für Mobilgeräte oder Desktop.

Unser Tipp: Erstellen Sie sogenannte „Personas“ – also fiktive Nutzerprofile, die typische Besucher Ihrer Seite repräsentieren. Das hilft enorm bei der Planung.

2. Klare Ziele definieren

Jede Website sollte ein Ziel verfolgen – oder idealerweise mehrere klar definierte. Möchten Sie Produkte verkaufen? Dienstleistungsanfragen generieren? Ihr Unternehmen als Marke etablieren?

Je klarer diese Ziele formuliert sind, desto zielgerichteter kann die Website aufgebaut werden. Elemente wie Call-to-Actions (CTAs), Formulare oder Produktbeschreibungen können dann gezielt darauf ausgerichtet werden.

3. Technische Grundlagen: Hosting, Domain & Sicherheit

Viele Unternehmen kümmern sich erst spät um technische Rahmenbedingungen – ein Fehler.

Sicherheitszertifikate (SSL): HTTPS ist Pflicht – nicht nur aus Datenschutzgründen, sondern auch für das Vertrauen Ihrer Nutzer und für Ihre Sichtbarkeit bei Google.

Domainnamen: Achten Sie auf einen kurzen, leicht merkbaren und markenkonformen Domainnamen. Idealerweise mit einer .at- oder .com-Endung.

Hosting: Die Wahl des Hosting-Anbieters beeinflusst Ladegeschwindigkeit, Ausfallsicherheit und Datensicherheit. Wir empfehlen Anbieter, die Serverstandorte in Europa (idealerweise in Österreich oder Deutschland) betreiben.

4. Struktur & Inhalt planen

Nutzer erwarten heute eine einfache, intuitive Navigation. Daher sollten Sie die Seitenstruktur sorgfältig planen.

  • Blog / News: Für SEO und laufende Kundenbindung.
  • Startseite: Der erste Eindruck zählt – kurz, prägnant, mit klarer Navigation.
  • Über uns: Vertrauen aufbauen, Kompetenzen zeigen.
  • Leistungen / Produkte: Was bieten Sie an?
  • Kontaktseite: Mit Karte, Formular, Telefonnummer, E-Mail.

Achtung: Jeder Inhalt sollte einen echten Mehrwert bieten – keywordoptimiert, aber nicht künstlich. Suchmaschinen merken, ob Sie echte Inhalte bieten.

5. Mobiloptimierung – kein Extra, sondern Pflicht

Immer mehr der Website-Besuche erfolgen heute über mobile Endgeräte. Ist eine Website nicht für mobile Nutzung optimiert, verlassen Nutzer sie oft deutlich schneller. Gleichzeitig berücksichtigen Suchmaschinen die mobile Nutzerfreundlichkeit bei seinen Rankings – eine gute mobile Performance ist daher entscheidend für Sichtbarkeit und Erfolg.

Ein sogenanntes Responsive Design stellt sicher, dass sich Ihre Website an alle Bildschirmgrößen anpasst: Smartphone, Tablet, Laptop, Desktop. Auch Navigation und Schaltflächen müssen auf kleineren Bildschirmen gut bedienbar bleiben.

6. Rechtliches nicht vergessen

Ein häufig unterschätztes Thema sind rechtliche Rahmenbedingungen:

  • Impressum: Pflicht für Unternehmen.
  • Datenschutzerklärung: DSGVO-konform, am besten mit Cookie-Hinweis (Banner).
  • Kontaktformulare: Müssen verschlüsselt sein (SSL) und dürfen keine unnötigen Daten erheben.

Ein Verstoß gegen die DSGVO kann teuer werden – schon einfache Fehler können zu Abmahnungen führen.

7. Content ist König – aber Qualität entscheidet

Schöne Designs beeindrucken, aber guter Inhalt überzeugt. Texte, Bilder, Videos – sie alle tragen dazu bei, ob ein Besucher bleibt oder abspringt.

  • Texte sollten informativ, gut lesbar und suchmaschinenoptimiert sein.
  • Bilder sollten professionell wirken und nicht aus übernutzten Stock-Quellen stammen.
  • Videos können Erklärungen oder Emotionen besser transportieren als reiner Text.

Denken Sie auch daran, Inhalte regelmäßig zu aktualisieren. Eine Website, deren „News“-Bereich seit 2022 nichts Neues zeigt, wirkt nicht vertrauenswürdig.

8. SEO von Anfang an mitdenken

Suchmaschinenoptimierung (SEO) sollte nicht nachträglich gemacht werden, sondern bereits in die Planung einfließen:

  • Keyword-Recherche: Was sucht Ihre Zielgruppe?
  • Meta-Titel und -Beschreibungen für jede Unterseite
  • Strukturierte Überschriften (H1, H2, H3)
  • Saubere URLs und schnelle Ladezeiten
  • Interne Verlinkung

Eine technisch und inhaltlich gut optimierte Website bringt langfristig mehr organische Besucher – und damit potenzielle Kunden.

9. Wartung & Weiterentwicklung einplanen

Eine Website ist nie wirklich „fertig“. Regelmäßige Sicherheitsupdates, Inhaltsaktualisierungen und technische Verbesserungen sollten von Beginn an mitgedacht werden.

Idealerweise haben Sie eine Agentur oder einen Entwickler an der Hand, der für Wartung, Backups und Weiterentwicklung zur Verfügung steht. Alternativ kann das CMS so gewählt werden, dass auch Laien einfache Inhalte selbst pflegen können.

10. Fazit: Gute Planung spart Zeit, Geld und Nerven

Der Erfolg Ihrer Website steht und fällt mit einer durchdachten Planung. Investieren Sie daher genügend Zeit in die Vorarbeit – das zahlt sich langfristig aus.

Wenn Sie Unterstützung bei der Umsetzung benötigen – von der Konzeption bis zur fertigen Webanwendung – stehen wir Ihnen gerne zur Seite. Als erfahrene Softwareentwickler und Berater helfen wir Ihnen, Ihre digitale Präsenz professionell, zielgerichtet und zukunftssicher zu gestalten.


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